Zivildiener des Jahres

Sie kennen einen Zivildiener, der sich besonders engagiert und großartige Arbeit leistet? Der Zivilcourage hat und beispielgebend für andere ist? Oder einen Zivildiener, der zum besseren Zusammenleben von Menschen verschiedener Herkunft beiträgt? Erzählen Sie uns bitte, was ihn so besonders macht. Wir würden uns freuen, wenn Sie ihn zum Zivildiener des Jahres nominieren.

Sie können Zivildiener nominieren, die den Zivildienst in den Jahren 2019 oder 2020 geleistet haben oder den Dienst gerade leisten. Der Zivildienst kann, muss aber nicht abgeleistet sein. Für die Nominierung steht Ihnen das Nominierungsformular zur Verfügung.

Einsendeschluss: 31. Dezember des Jahres

Nominierungen können von Vorgesetzten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Einrichtungen und von allen eingesendet werden, die herausragende Leistungen des Zivildieners aufzeigen oder sich für diese bedanken möchten. Aus Datenschutzgründen ist auch die Zustimmung des Zivildieners notwendig. Selbstnominierungen können jedoch nicht gewertet werden.

Eine Jury aus Persönlichkeiten, die mit dem Zivildienst eng verbunden sind, wird aus allen Einsendungen die Preisträger auswählen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Alle nominierten Zivildiener erhalten eine Urkunde zugesendet. Die Auszeichnung der Preisträger wird in Wien stattfinden. Weitere Informationen zur Preisverleihung werden ehestmöglich auf dieser Internetseite bekannt gegeben.

Bei Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zivildienstserviceagentur gerne zur Verfügung unter Tel. 01/531 26-90 5858 oder E-Mail info@zivildienst.gv.at.

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Preisträger 2019

Für das Jahr 2019 wurden rund 100 Nominierungen aus ganz Österreich eingereicht. Jetzt stehen die Landessieger fest – eine Jury wählte einen Sieger pro Bundesland. In der Vergangenheit kam es auch vor, dass sich die Jury für zwei Landessieger in einem Bundesland entschieden hat – wie auch heuer bei Niederösterreich.

Zivildienstministerin Elisabeth Köstinger wird die Landessieger im Rahmen einer Festveranstaltung im Oktober 2020 in Wien auszeichnen. Dabei wird – aus dem Kreis der Landessieger – auch der Bundessieger gekürt. "Die Beschreibungen der Zivildienst-Einrichtungen, warum ihre Kandidaten den Titel 'Zivildiener des Jahres' verdienen, sind wirklich ergreifend. Ich freue mich darauf, die Landessieger und den Bundessieger auszuzeichnen", betont Köstinger, die allen Nominierten herzlich gratuliert. "Jeder einzelne hätte den Titel 'Zivildiener des Jahres' verdient. Österreich kann sich auf seine Zivildiener verlassen!"

Die Jury wählte folgende Landessieger:

Burgenland: Philip Lorenz war in der Dienststelle "Gesundheitsforum Burgenland Wohnhaus & Betreutes Wohnen" zur Unterstützung von Klienten und Betreuern eingesetzt. Vor allem sein respektvoller und empathischer Umgang mit den Bewohnern hat ihn ausgezeichnet.

Kärnten: Julian Brandstätter war in der Dienststelle "Altenwohn- und Pflegeheim Haus Gmünd" u.a. im Bereich Reinigung und auch in der körperlich anstrengenden Zentralwäscherei tätig. Er hat "sein Bestes und noch mehr gegeben" - mit Humor und Tatendrang.

Niederösterreich: Lukas Fahrngruber-Biernbaum wurde im Rahmen seiner Dienststelle "Amt der NÖ Landesregierung, Gruppe Land- und Forstwirtschaft, Abt. Landwirtschaftsförderung" einem landwirtschaftlichen Betrieb zugeteilt. Mit seiner besonnen und verlässlichen Art wurde er schon nach kurzer Zeit zum Ruhepol der vom Schicksal schwer getroffenen Familie.

Niederösterreich: Jonathan Zeilerbauer war in der Dienststelle "Pflegewohnhaus Casa Kirchberg/Rabenstein, Casa Leben im Alter gGmbH" in der Seniorenbetreuung eingesetzt. Mit großem Engagement bereicherte er den Bewohnern den Alltag. Privat in der Blasmusik tätig, scheute er sich auch nicht davor, die Trompete in der Casa auszupacken und aufzuspielen.

Oberösterreich: Bernhard Hirsch war in der Dienststelle "Pfarrcaritas Kindergarten Ried in der Riedmark" tätig. Er hat auch seine Fähigkeiten als Tischler eingesetzt und mit den Kindern gemeinsam eine "Gatschküche" im Garten gebaut.

Salzburg: Lukas Wechselberger war der Dienststelle "Seniorenwohnhaus Liefering" im Bereich Pflege und Seniorenhilfe zugewiesen. Durch sein hohes Maß an sozialer Kompetenz und seine fröhliche, offene Art haben ihn Bewohner und Betreuer schnell ins Herz geschlossen.

Steiermark: Matthias Legat hat in der Dienststelle "Lebenshilfe Hartberg – Wohnhaus 2 Neudau" u.a. mit Hilfsdiensten, Botengängen und Besorgungen unterstützt. Mit kreativen Freizeitideen oder auch DJ-Künsten hat er den Alltag der Bewohner verschönert.

Tirol: Sebastian Weyrer war in der Dienststelle "Heim St. Vinzenz der Barmherzigen Schwestern Innsbruck" tätig. Mit "unerschöpflicher Geduld, Einfühlungsvermögen und Besonnenheit" hat er den Bewohnern das größtmögliche Maß an Selbstständigkeit ermöglicht. Er ging auf jeden einzelnen Bewohner ein, kannte innerhalb kürzester Zeit ihre Gewohnheiten und Vorlieben.

Vorarlberg: Jonathan Denz half in der Dienststelle "Lebenshilfe Vorarlberg - Wohnhaus Hard" bei der Betreuung von Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf wie auch bei hauswirtschaftlichen Tätigkeiten. Sein fast "magisches Gespür" für die Menschen hat ihn ausgezeichnet.

Wien: Güney Kocamis war in der Dienststelle "Obdach Wurlitzergasse" tätig. Er hat so viel organisatorisches Talent, wie auch Empathie und Souveränität im Umgang mit den Nutzern gezeigt, wie es die Einrichtung noch nie so ausgeprägt bei einem ihrer Zivildiener erlebt hat.

Der Bundessieger wird im Rahmen einer Festveranstaltung im Oktober 2020 in Wien von Zivildienstministerin Elisabeth Köstinger bekannt gegeben und ausgezeichnet werden.

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