Mit 31. Juli 2020 endete der außerordentliche Zivildienst

Um den Gesundheits-, Pflege- und Versorgungsbereich im Zuge der Coronakrise zu unterstützen, hat die Bundesregierung Mitte März den außerordentlichen Zivildienst ausgerufen. Dieser lief vorerst mit 31. Juli aus. Zivildienstministerin Elisabeth Köstinger hat stellvertretend für rund 4.500 außerordentliche Zivildiener drei eingeladen und sich für ihren Einsatz bedankt.

Am 15. März wurde zum ersten Mal in der 2. Republik der außerordentliche Zivildienst ausgerufen. Dazu wurden drei Maßnahmen gesetzt: Verlängerung von bestehenden Zivildienern, Versetzung bestehender Zivildiener zu Corona-relevanten Einrichtungen sowie der Aufruf an ehemalige Zivildiener, sich freiwillig zu melden.

Mit 1. April begannen rund 3.500 außerordentliche Zivildiener ihren Einsatz – rund 2.000 davon waren rund ehemalige Zivildiener, die sich freiwillig gemeldet haben. Um den zusätzlichen Bedarf der Einrichtungen zu decken, begannen im Mai 1.000 weitere Freiwillige ihren Dienst. 65 % der Personen wurden in den Bereichen Krankenhäuser, Pflege und Rettungsdienste eingesetzt.

„Für die Einrichtungen – vom Rettungsdienst bis hin zu den Pflegeeinrichtungen – war der außerordentliche Zivildienst eine wertvolle Hilfe! Unser Ziel war es, Leben zu schützen und zu retten – das ist gelungen! Unsere Zivildiener haben vielen Menschen sehr geholfen“, so Zivildienstministerin Elisabeth Köstinger.

Nachdem sich die Situation im Gesundheitsbereich entspannte und der Bedarf der Einrichtungen deutlich zurückging, beendeten die letzten freiwilligen außerordentlichen Zivildiener ihren Einsatz mit 31. Juli.

Als Dank für ihren Einsatz lud Ministerin Köstinger drei Freiwillige zu einem Austausch ein und betonte dabei die Bedeutung des Zivildienstes in der Gesellschaft: „Die Coronakrise hat gezeigt, dass sich Österreich auf seine Zivildiener – ob aktive oder ehemalige – verlassen kann. Sie sind für uns da, wenn wir sie in der Krise dringend brauchen. Umso wichtiger ist es, den Zivildienst weiter zu stärken und weiterzuentwickeln.“


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